Galo Resort Hotels - 25kb Hotel Ondamar - 28kb Lift zur Badeanlage - 27kb Badeanlage - 26kb Hotel 550 Meter über dem Meer - 26kb Aussicht vom Hotel ... - 24kb ... Blick auf Jardim do Mar - 29kb ... Blick auf Paul do Mar - 24kb Funchal - 22kb Kathedrale Se - 22kb Mercado - 30kb Quinta das Cruzes - 29kb Wallfahrtskirche - 20kb Korbschlittenfahrer - 28kb Museum - 35kb Monte Palace Tropical Garden - 35kb Encumeada-Pass - 21kb Paul da Serra - 16kb Pico do Arieiro - 23kb Pico do Arieiro - 15kb Adlerfelsen - 18kb Ponta de Sao Lourenco - 23kb Cabo Girao - 29kb Südküste bei Ribeira Brava - 21kb Santana - 20kb Ponta do Pargo - 24kb Garajau - 18kb Prazeres - 28kb Camara de Lobos - 29kb Ribeira Brava - 28kb Paul do Mar - 19kb Porto Moniz - 20kb Levada - 31kb (K)ein Hindernis - 31kb Levada - 25kb Alter Tunnel - 32kb

Flagge Portugal

Flagge Portugal

Madeira


Eine Insel in 14 Tagen ...
Statt Inselhopping stand in diesem Jahr "Hotelhopping" auf dem Programm.
Die erste Urlaubswoche verbrachten wir im Hotel "Ondamar" im Südosten der Insel. Unser Urlaubsort Canico de Baixo ist nur wenige Kilometer von der Inselhauptstadt Funchal entfernt. In diesem touristisch voll erschlossenen Teil der Insel findet man die meisten Urlauber.
In der zweiten Urlaubswoche dann das Kontrastprogramm: Einsamkeit und grandiose Natur im Südwesten der Insel, das Hotel "Jardim Atlantico" nahe der Ortschaft Prazeres bietet beides.

madeira_1

Das Hotel "Ondamar" ist Teil eines Hotelkomplexes bestehend aus mehreren Hotels, Restaurants und einer Badeanlage mitten im Unterwasser-Nationalpark. Wie gewünscht erhielten wir ein ruhig gelegenes Zimmer. Die Einrichtung des Zimmers überraschte nicht nur durch zusätzliche Sitzcouch und Sessel sowie Esstisch und Stühle, es gab im Zimmer sogar mehrere Bildbände mit den Sehenswürdigkeiten der Insel.

madeira_2

Die Hotelanlage "Jardim Atlantico" besteht aus Haupthaus, zwei Appartmenthäusern und einigen Bungalows. Auch hier erhielten wir das gewünschte ruhig gelegene Zimmer in einem der Appartmenthäuser. Die Einrichtung des Zimmers entsprach der des Hotels "Ondamar", selbst die Bildbände waren vorhanden, allerdings gab es zusätzlich noch eine Küchenzeile.

map madeira

Die Inselhauptstadt Funchal

Die Inselhauptstadt ist bequem mit dem Linienbus zu erreichen, im Hotel "Ondamar" wurde uns der Busfahrplan gleich mit dem Hotelausweis ausgehändigt. Praktisch, denn nach dem ersten Besuch haben wir festgestellt, dass ein Tag eigentlich zu wenig ist für diese Stadt.

madeira_3

Unseren ersten Urlaubstag nach der Ankunft, einen Freitag, nutzten wir natürlich zu einem Besuch des berühmten Marktes, dem Mercado dos Lavradores. Freitags ist Markttag und hier gibt es eine nie zuvor gesehene Fülle an für uns exotischen Früchten zu bestaunen. Einen besonders guten Überblick hat man vom Obergeschoss in den offenen Innenhof. Und was der Atlantik alles für die Küche bereithält, kann man bei einem Gang durch die Fischhalle erfahren. Der Geruch war bei weitem nicht so schlimm wie befürchtet.

Aber es gibt in dieser Stadt noch so viel mehr zu sehen, die Kathedrale Se, den Palacio de Sao Lourenco (leider nur von aussen, heute Regierungssitz), die prachtvollen Gärten und Grünanlagen, die wunderschönen Azulejos (die traditionelle blau-weiße Kachelmalerei), das phantasievolle Pflaster der Fusswege, The Old Blandy Wine Lodge ...
Am besten ist es, sich treiben zu lassen, auch mal die Hauptwege zu verlassen, die schönen Gärten oberhalb der Altstadt zu besuchen oder dem bunten Treiben von einem der vielen Straßencafes aus zuzusehen.

Monte - Villenvorort über der Stadt

Wie ein Amphitheater liegt Funchal ausgebreitet unter dem 550 Meter hoch gelegenen Villenviertel Monte. Von der Terrasse vor der Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte, in der der letzte österreichisch-ungarische Kaiser Karl I. 1922 seine letzte Ruhe fand, hat man eine herrliche Aussicht über die Stadt und das Meer.

madeira_4

Unterhalb der Kirche befindet sich die Abfahrtstelle für die Korbschlittenfahrten. Heute nur noch Touristengaudi liegt der Ursprung dieser Fahrten im 19. Jahrhundert. Damals ließen sich die in Monte wohnenden reichen Kaufleute mit den Korbschlitten zu ihren Kontoren in Funchal fahren. Die Schlittenlenker tragen heute noch die traditionelle weiße Kleidung und Strohhüte.

Nicht weit entfernt befindet sich der Eingang zum Monte Palace Tropical Garden. Im Jahr 1987 erwarb der Unternehmer José Berardo das ehemalige Hotel Monte Palace. In der von ihm gestalteten Parkanlage rund um das Hotel erhält der Begriff Gartenarchitektur eine völlig neue Bedeutung. Zwischen Pflanzen verschiedener Kontinente findet man zahlreiche Teiche mit Koi-Karpfen; Steinskulpturen und Kachelbilder aus verschiedenen Jahrhunderten säumen die Wege. In die Gartenanlage integriert ist das Monte Palace Museum, in dem eine Sammlung afrikanischer Skulpturen sowie eine Mineraliensammlung derart ansprechend präsentiert werden, wie wir es noch nie zuvor gesehen haben.

(Mehr Informationen und Fotos zum Monte Palace Tropical Garden)

Das Inselinnere

Dass Madeira auch die Blumeninsel im Atlantik genannt wird, ist sicher hinreichend bekannt. Woher jedoch dieser Überfluss der Natur stammt wird einem erst bewusst, wenn man mal wieder über das "schlechte Wetter" schimpft. Kleine Insel + viel Wasser drumrum + Sonne = bewölkter Himmel und Nieselregen. Gut für die Pflanzen und schlecht für die Aussicht.
Für eine Fahrt in die Berge sollte man früh am Morgen aufbrechen, solange die Luft noch kühl ist, hat man die besten Chancen auf gute Sicht.

madeira_5

Boca da Encumeada
Die Verbindungsstraße von Ribeira Brava an der Südküste nach Sao Vicente an der Nordküste der Insel erreicht am Pass eine Höhe von 1007 Metern. Bei guter Sicht kann man von hier zur einen Seite die Südküste, zur anderen die Nordküste erkennen (Foto: Blick zur Nordküste).

Hochebene Paul da Serra
Im Westen der Insel erstreckt sich auf einer Höhe von 1300 Metern eine weite ebene Fläche, die Hochebene Paul da Serra. Nebel lässt diese eintönige Landschaft interessant erscheinen (Foto: Blick Richtung Calheta - Prazeres).

Pico do Arieiro
Mit etwas Glück hat man frühmorgens vom Pico do Arieiro, dem mit 1818 Metern dritthöchsten Berg Madeiras, eine grandiose Aussicht.

Die Küsten

Penha de Aguia - Adlerfelsen
Von einem Aussichtspunkt in der Nähe des Ortes Santana reicht der Blick die Nordküste entlang über den markanten Adlerfelsen bis zur Ostspitze der Insel.

Ponta de Sao Lourenco
Der östlichste Teil der Insel ist karg und vegetationsarm. Keine hohen Berge bremsen die vom Atlantik heranziehenden Wolken und so gibt es hier nur wenig Niederschlag.

madeira_6

Cabo Girao
580 Meter - die höchste Steilklippe Europas. Von der Aussichtsplattform aus kann der (schwindelfreie) Betrachter die winzigen Felder am Fuß der Klippe erkennen.

Südküste
In der Gegend um Ribeira Brava ist die Südküste besonders imposant.

Orte und Ausflugsziele

Santana
Sehr touristisch und trotzdem hübsch anzusehen sind die bunten Stohdachhäuschen im kleinen Ort Santana an der Nordküste.

Ponta do Pargo
Hauptsehenswürdigkeit des kleinen Ortes im Westen der Insel ist sicherlich der 1922 eingeweihte Leuchtturm, der unvermittelt an der steil abfallenden Straße auftaucht. Im seinem Sockelbau gibt es eine Ausstellung zum Thema Leuchttürme auf Madeira. Der Eintritt ist kostenlos, wer sich jedoch am Ende des Rundganges in das Gästebuch einträgt, wird um eine Spende gebeten.

madeira_7

Christo Rei
Zwischen Canico de Baixo und Funchal befindet sich die ca. 180 Meter hohe Klippe Ponta do Garajau. Hier wurde 1927 eine Christus-Statue errichtet, deren Aussehen der Statue in Rio de Janeiro ähnelt. Vom Aussichtpunkt an der Statue blickt man auf der einen Seite in die Bucht von Funchal, zur anderen Seite in die Bucht vor dem Galo Resort Hotelkomplex.

Prazeres
Neben der kleinen Kirche, in der "Quinta Pedagogica" des Ortes, sollen Kinder der Region die Tier- und Pflanzenwelt erleben lernen. Für uns ist ein Zoo selbstverständlich, für Madeira ist diese kleine Anlage mit Straußen, Hängebauchschweinen, Ziegen, Truthähnen, Lamas und Eseln wohl etwas ganz besonderes. Kleine Kirchfeste mit Versteigerung der schönsten Hähne des Ortes bringen etwas Geld zum Unterhalt des Zoos.


Camara de Lobos
Bunte Holzboote auf dunklem Sand, im Hintergrund Würfelhäuser und eine steil aufragende Klippe, schon Sir Winston Churchill liebte diesen Anblick und kam zum Malen nach Camara de Lobos.

Ribeira Brava
Ein Ort mit imposanten Kulissen - die steil aus dem Meer ragenden Felsen sowie deren Fortsetzung ins Inselinnere rahmen den Ort malerisch ein, ohne ihn zu erdrücken.

madeira_8

Paul do Mar
Die rege Bautätigkeit in dem kleinen Fischerort gut 500 Meter unterhalb des Hotels "Jardim Atlantico" deutet darauf hin, dass in einigen Jahren Touristen sehr willkommen sind.

Porto Moniz
Die Naturschwimmbecken von Porto Moniz im Nordwesten der Insel laden zum gefahrlosen Baden ein.

Die Levadas

Was wäre Madeira ohne Levadas, die Lebensadern der Insel. Die Bewässerungskanäle, die dafür sorgen, dass die ausreichend vorhandene Feuchtigkeit auch gleichmäßig über die Insel verteilt wird, sind zugleich ideale Wanderwege. Gutes, aktuelles Kartenmaterial (erhältlich z. B. an der Hotelrezeption) sowie zweckmäßige Kleidung sind vielfach schon ausreichend. Wanderstöcke können die Trittsicherheit erhöhen und Taschenlampen sind bei einigen Wanderungen durchaus empfehlenswert.

madeira_9

Mit natürlichen Hindernissen (die "Kuh" auf dem Foto besitzt kein Euter, der "Kopfschmuck" ist echt) sollte man immer rechnen und Levadawege sind schmal! Einige Tage nach dieser Aufnahme wussten wir, dass dieses nur die Übungsstrecke war. Wir standen plötzlich auf einem schmalen sumpfigen Pfad vor einer Rinderherde (Väter, Mütter, Kinder, Schwangere und Halbstarke), aber mit Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme ...


Preise und Kosten:

14 Tage Flug/Hotels(Halbpension)/Transfers pro Person 1184,- EURO (Juni)

Busticket Canico de Baixo - Funchal 1,35 EURO pro Person

Busticket Funchal - Monte 1,40 EURO pro Person

Eintritt Monte Tropical Garden 10,- EURO pro Person

Ganztagesausflug Osttour oder Westtour je 45,50 EURO pro Person

HOME